Ein Gespräch mit Jakob zum Thema „psychische Probleme bei Studierenden heutzutage“

Wenn es um psychische Probleme geht, behauptet Jakob, dass er sich im Allgemeinen wohl fühle. Der 21-jährige habe das Gefühl, dass er gut unterstützt sei. Doch gehört dann Jakob auch wahrscheinlich nicht zu den 25% Studierenden, die heutzutage unter Angststörungen oder Depressionen leiden.

Als wir Jakob danach fragten, woran seiner Ansicht nach der rapiden Anstieg der letzten Jahre bei den Fällen psychischer Probleme bei Studenten liegt, erzählte er uns, dass seiner Heimatuniversität pyschologische Unterstüzungsdienste fehlen- oder mindestens erscheint es ihm so. Da die Büros immer geschlossen gewesen seien und die entsprechende Person nie erreichbar, sei für ihn die Zugänglichkeit zu solchen Diensten eine große Herausforderung gewesen. Er habe immer den Eindruck gehabt, dass niemand für ihn zuständig gewesen sei, wenn er irgendwelche Probleme gehabt hätte. Trotzdem habe er gar keine großeren Probleme gehabt, seitdem er sich an das Studentenleben gewöhnte.

Zurzeit freue Jakob sich nicht besonders über die vor den Weihnachtsferien stattfindenden Prüfungen. Doch, weiß er schon zu schätzen, dass das Prüfungssystem seiner Heimatuniversität ganz anders sei, bei dem man die ganze Ferien habe, um seine Aufsätze zu schreiben. Außerdem hoffe Jakob, im nächsten Juli mit Note Eins sein Studium abzuschließen, was für ihn im Gegensatz zu den meisten Studierenden ein Kindspiel sei.


Comments

  1. Ich glaube, dass eines der größten Probleme an den Universitäten heutzutage besteht, dass die verschiedenen Dienste nicht in der Lage sind, auf Studenten zu reagieren. Also bitten sie sie, in eine andere Abteilung zu gehen, und so weiter. Das ist sehr entmutigend für Studierende, die bereits durch ihr Studium belastet sind.

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